Wirtshof

Hinter dem Herd

Ehrlich gekocht,
ohne Umwege

In unserer Küche gibt es keine Convenience-Tüte und keinen Tiefkühl-Knödel. Es gibt einen Küchenchef, der um sechs auf dem Großmarkt steht, drei Höfe, deren Namen wir kennen, und die feste Überzeugung, dass gutes Wirtshausessen aus wenigen, guten Zutaten entsteht.

Küchenteam des Wirtshof bei der Vorbereitung am Herd

Alles beginnt vor Sonnenaufgang

Wenn der Wirtshof noch dunkel ist, steht unser Küchenchef schon zwischen den Ständen des Münchner Großmarkts. Er sucht das Fleisch beim Metzger aus Miesbach persönlich aus, prüft das Gemüse mit der Hand und lässt liegen, was nicht taugt. Erst wenn der Wagen voll ist, geht es zurück ins Lehel.

Diese Nähe ist kein Marketing, sondern Handwerk: Nur wer täglich selbst einkauft, kann täglich frisch kochen. Was am Morgen nicht überzeugt, kommt am Mittag nicht auf den Teller.

Woher unsere Zutaten kommen

  • Rind und Schwein vom Metzger aus Miesbach, Schlachtung dokumentiert
  • Gemüse und Salat von drei Höfen im Dachauer Moos
  • Kräuter und Blattsalate erntefrisch, höchstens 24 Stunden alt
  • Bier vom Fass aus einer Münchner Traditionsbrauerei
  • über 80 % aller Zutaten aus höchstens 60 Kilometern Entfernung
Frisches, saisonales Gemüse vom Markt
Detailaufnahme eines angerichteten bayerischen Gerichts

Ganze Tiere, ganze Verantwortung

Wir kaufen keine fertig portionierten Steaks, sondern halbe Schweine und ganze Rinder — und zerlegen selbst. Das ist mehr Arbeit, aber es hat einen guten Grund: So landen auch Beinscheibe, Zunge, Bäckchen und Innereien auf der Karte, statt weggeworfen zu werden. Aus den Knochen ziehen wir Fonds, aus den Resten wird Sülze und Suppe.

Am Ende der Woche steht im Küchenbuch, wie viel wir weggeworfen haben. Der Wert liegt seit Jahren unter drei Prozent. Wer das ganze Tier ehrt, kocht nicht nur besser, sondern auch ehrlicher.

Küche in Zahlen

Was bei uns
täglich passiert

06:00

Uhrzeit, zu der der erste Einkauf auf dem Großmarkt beginnt

4 Std.

schmort unser Schweinsbraten, bevor er auf den Teller kommt

0

zugekaufte Fertigsoßen, Fonds und Fertigknödel in unserer Küche

< 4 Min.

vom Anrichten bis zum heißen Teller am Tisch

Rund ums Essen

Fragen zur Karte

Die Stammkarte mit den Klassikern bleibt, dazu gibt es eine handgeschriebene Tageskarte, die sich nach Saison und Markt richtet. Im Frühjahr Bärlauch und Spargel, im Herbst Wild und Gans.

Unbedingt. Nennen Sie uns Ihre Unverträglichkeiten bei der Bestellung oder Reservierung, dann sagen wir Ihnen ehrlich, was geht und was wir anpassen können. Die Kennzeichnung der 14 Hauptallergene liegt vor.

Ja, eine kleine Kinderkarte mit halben Portionen und Klassikern wie Wiener mit Pommes. Kinder bis zwölf Jahre zahlen bei Feiern die Hälfte des Menüpreises.

Die Küche ist durchgehend von 11:30 bis 22:00 Uhr warm. Kein Loch am Nachmittag — auch um 15:30 Uhr bekommen Sie Ihren Schweinsbraten frisch.

Selber schmecken

Kommen Sie
auf einen Teller vorbei

Lesen kann man viel — am besten schmeckt man den Unterschied. Reservieren Sie einen Tisch oder schauen Sie einfach zum Mittagstisch herein.